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Aktuelle Termine:
BUND Treffen
Mittwoch, 20.9.,
18.10. + 15.11.
jeweils 19 Uhr in der Gaststätte 
'Alte Stuben' 
(Am Lamperfeld 58)
Jede/r ist herzlich eingeladen

3.Landpartie  

am 21.10.17:
Der BUND Bottrop besucht zum 3.Mal einen Bauernhof in der Region, diskutiert werden Fragen wie Regionale Versorgung, Massentierhaltung, Einsatz von Chemie.

 NEIN zur   Massentier-             haltung!

Darum: 
Biologische Erzeugnisse aus der Region kaufen. 
Verbrauchertipp: Bauernhof Große- Holtfort, Schäferweg11 (geht vom Heimersfeld/ Grafenwald ab) z.B. Milch zum Selberzapfen 1 l für 60 Cent

  Positionen des BUND im Wahljahr 2017

Der BUND ist als überparteiliche Natur- und Umweltverband parteipolitisch unabhängig, aber nicht politisch neutral. Die Parteien veröffentlichen ihre Werbespots, Wahlplakate säumen die Straßen. Wird die neue Bundesregierung in der Lage sein, die großen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen: die Klimakrise, den Artenschwund, die Erosion der Demokratie und die wachsende Ungleichheit in unserer Gesellschaft?
Für den BUND steht fest: Ein "Weiter so" darf es nicht geben.
Deshalb mischen wir uns in den Wahlkampf ein.

     So haben wir einige Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten aus Bottrop in Bezug auf unser Anliegen, dem Natur- und Umweltschutz.

     Die Klimakrise ist da – 2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Zugleich verpflichtete sich auch Deutschland im Pariser Klimaabkommen, die Erderwärmung möglichst auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen.

     Um das zu erreichen fordert der BUND:

 • Ein Klimaschutzgesetz muss die Treibhausgase in allen Bereichen drastisch reduzieren.

Das Ende der Kohleverstromung muss deutlich vor 2030 umgesetzt sein.

Die Stromerzeugung muss spätestens 2040 vollständig auf erneuerbaren Energien basieren.

Die Wende zu nachhaltiger Mobilität muss sofort beginnen; bis 2030 sind die CO2-Emissionen im Verkehr um mindestens 40 Prozent zu senken.

    Konkret für unsere Stadt Bottrop fragen wir:

Welche Maßnahmen halten Sie in Ihrem Wahlkreis für vordringlich? Wieso werden immer wieder Bäume unnötig gefällt, die bekanntermassen insbesonders das Stadtklima positiv beeinflussen? Welche Maßnahmen sehen Sie als notwendig an, unsere Bäume zu schützen?

     Das gleiche gilt für die Versiegelung von Grünflächen: Obwohl unsere Stadtpolitiker Lippenbekenntnisse abgeben Flächen zu entsiegeln, steigt auch in unserer Stadt der Anteil der versiegelten Fläche. Jüngstes Beispiel: die geplante Bebauung der Wiese am Freitagshof. Welche Maßnahmen planen Sie, um die Entsiegelung der Flächen zu steigern?

     Ein weiteres Problemfeld zeigt sich in der Umwandlung von Brachflächen zu Gewerbeflächen wie konkret der geplante Mega Garagenpark nähe dem Hauptbahnhof. Eine lebensfeindliche, graue Riesenfläche zeigt sich. Warum gibt es keine Auflagen der Stadt, mit Dach- oder Fassadenbegrünung wenigstens etwas Stadtgrün zu erhalten?

      Die Nutztierhaltung muss von Grund auf umgebaut werden. Vor allem ist die Anzahl der Tiere an die vorhandene Fläche anzupassen.

     Der BUND fordert:

 Die Haltungsform der Nutztiere muss klar und eindeutig gekennzeichnet werden. Auch Produkte von Tieren, die gentechnisch verändertes Futter im Trog hatten, müssen entsprechend kenntlich gemacht werden.

Der Bau weiterer Ställe ist gesetzlich zu begrenzen.

     Auch in unserer Stadt gibt es immer mehr Massentierhaltungen. Wie ist Ihre Position dazu? Welche Maßnahmen werden Sie dagegen stellen?

     Die Weltwirtschaft lebt über ihre Verhältnisse. Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA sowie das CETA-Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada sind nicht geeignet, einen fairen Welthandel zu fördern, der auf ökologischen und sozialen Grundsätzen basiert.

     Deshalb fordert der BUND:

Der existierende CETA-Vertrag darf nicht ratifiziert werden.

Das Vorhaben, eine Investitionsschutz-Paralleljustiz für internationale Konzerne zu errichten, muss aufgegeben werden.

     Welche Position haben Sie dazu?

     Für die Beantwortung unserer Fragen möchten wir uns herzlich bedanken und wir würden uns freuen, wenn auch nach der Wahl ein Gedankenaustausch der Positionen zustande kommen könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Lange

- Sprecher des BUND- Bottrop

Nachfolgend die erhaltenen Antworten

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CDU   ......  FDP ....