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NEIN zur  
 Massentier-   
          haltung!

Darum:
Biologische Erzeugnisse aus der Region kaufen.
Verbrauchertipp: Bauernhof  Große- Holtfort, Schäferweg11 (geht vom Heimersfeld/ Grafenwald ab) z.B. Milch zum Selberzapfen 1 l für 60 Cent

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Kreisverband Bottrop

Klaus Lange
Ruhehorst 33
46244 Bottrop
02045 5235

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BUND Bottrop Jahresbericht für 2015

Sa. 10.01. 11Uhr
Begehung des geplanten Autobahnkreuzes A52/ B224

Wir sagen NEIN! Wegen der des völlig überdimensionierten Charakters und der zu erwartenden Umweltbelastungen lehnt der BUND Bottrop die vorliegende Planung des Autobahnkreuzes
B 224 / A 2 kategorisch ab, zumal das Autobahndreieck in einer ohnehin schon belasteten Region errichtet werden soll (A2, A31, A42, B 224. Müllverbrennungsanlage Karnap, Glasfabrik in Essen, Scholven Chemie u.a.). Außerdem erfolgt die vorgesehene Kompensation nicht ortsnah sondern in Dorsten.
Dazu wurde 
am 10.2.15 eine Einwendung des BUND gegen die Planfeststellung A 52 gestellt

Fr. 20.3.
Treff Vöingholz Bottrop putzt! Wir sind dabei

Sa. 21.3. 15Uhr
Im Garten des Hofes Jünger war der BUND Bottrop aktiv beteiligt mit einem Info Stand an der Einweihung des Bienenhotels.
v.L.n.R.:Hermann Reinbolg, Ludger Schnieder und Klaus Langev.L.n.R.:Hermann Reinbolg, Ludger Schnieder und Klaus LangeDiese Maßnahme war notwendig geworden nach der Erneuerung der Fugen am Haus 1 des Hofes Jünger. Die Anschaffung wurde mit den Mitteln des Bezirks Kirchhellen ermöglicht. Nach der Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden des Bürgervereins, Hermann Reinbold und den Grußworten des Kirchhellener Bezirksbürgermeisters Ludger Schnieder hat Klaus Lange als Sprecher des BUND Bottrops eine Einführung in die Sachlage geben.

So. 22.3. 18Uhr
Im Vereinsheim des Kleingartenvereins Eigenhof führten wir in Kooperation mit dem Bezirksverband der Kleingärtner eine Filmveranstaltung durch: Der Film „More than honey“ zeigt das weltweite Bienensterben auf. „Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr." Ein Zitat, dass zwar nicht eindeutig Albert Einstein zugeordnet werden kann, aber den Kern des Problems genau trifft. Ein Drittel der menschlichen Nahrung hängt unmittelbar von der Biene ab. Eine Welt ohne Bienen wäre also eine Katastrophe, die mit allen Mitteln verhindert werden muss. Vor allem der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, Genmanipulation und Monokulturen sind als Ursachen zu nennen.

So.29.3.
In der Jahrhunderthalle Bochum fand der „Heldenmarkt“ statt. Der BUND Bottrop unterstützte den Infostand. Die Messe Heldenmarkt Bochum ist eine Messe für nachhaltigen Konsum. Zahlreiche Aussteller präsentieren sich mit ihren nachhaltigen Alternativen aus allen Lebensbereichen. So umfasst das Angebotsspektrum Produkte und Dienstleistungen aus vielfältigen Bereichen, die den Kriterien wie allgemein anerkannten Zertifizierungen, den Grundsätzen des fairen Handels, einer ressourcenschonenden Produktion, der Verwendung von recycelten Materialien bei der Herstellung und der Förderung von Umwelt- und Klimaschutzprojekten sowie der Förderung umweltgerechter Mobilität entsprechen.

März

Krötenwanderung BUND-Mitglied Claudia Schadwinkel engagiert sich seit 10 Jahren für das Organisieren und Koordinieren zur Krötenwanderung. Seitdem haben sich viele Mitmenschen unserer Stadt in dieser Aktion engagiert. Gesammelt wurde an der Lindhorststraße, der Vonderorter Straße am Revierpark und an der Oberhausener Straße. Wir möchten uns bei allen kleinen und großen Helfern für ihr Engagement, ihre Ausdauer und Geduld und so manche geopferte Abendstunde bedanken. Viele Familien und Gruppen wie Mitglieder von Kitas, Schulklassen, Angelvereinsjugend, Reitvereinen und Pfadfinder haben die Arbeit der Naturschutzverbände tatkräftig unterstützt, ca. 4000 verschiedene Amphibien wurden gezählt.

Sa. 18.4. 15 Uhr
Im „Spielraum“ auf der Prosperstr.71 führten wir als Abschluss der diesjährigen Krötenwanderung eine gut besuchte Veranstaltung durch mit einem Vortrag von Herrn Martin Schlüpmann, Dipl.-Biol., Stellvertretender Geschäftsführer und Referent der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet e.V., zum Thema: Krötenwanderung/ Amphibien in und um Bottrop

Sa. 25. 4.
Wir waren dabei. Menschenkette gegen Kohle im Braunkohle-Tagebau Garzweiler II

Fr.1.5.
Der traditionelle Mai Spaziergang des BUND Bottrop geht dieses Jahr ins Kraneburger Feld

Mi.13.5.
Im „Spielraum“ warfen wir die Frage auf: Wie BIO sind Möbelhäuser? Ist Ikea wirklich umweltbewusst? Beide Fragen haben wir mit NEIN beantworten müssen. Aktuell wurde diese Fragestellung, weil IKEA nach Bottrop ins Kraneburger Feld siedeln möchte.

Mi.10.6.
Die UNESCO hat das Jahr 2015 zum Internationalen Jahr des Bodens ausgerufen. Anlässlich dazu macht sich der BUND Gedanken darüber, wie wir mit diesem Schutzgut umgehen. Diskussionsveranstaltung des BUND Bottrop mit dem Landschaftsökologe Thomas Kaba. Er führte aus, dass Böden mehr sind als nur der Dreck unter unseren Füßen. Durch den wachsenden Flächenverbrauch und Landdegradation sind Böden nicht nur weltweit in Gefahr, auch in Bottrop geht man mit diesem Schutzgut nicht sparsam um, wie das aktuelle Beispiel Kraneburger Feld zeigt.

am Sa.6.6.
in der Hansastr./ bei Karstadt war der Boden Thema eines Infostandes.

Außerdem wurde heiß das Fällen des Naturdenkmals Stieleiche am Senkungssee Elsbach“ diskutiert. Im Landschaftsplan der Stadt Bottrop wurde auf Betreiben des BUND die „Stiel-Eiche als Naturdenkmal festgesetzt. Auch der Lanschaftsbeirat erklärte sein Einverständnis. Es handelte sich um einen frei stehenden ca. 25 Meter hohen Baum mit gut ausgeprägter Krone und einem Stammumfang von 3,80 m, am Rande des aufgrund von Bergsenkungen entstandenen Elsbachsees. Die Festsetzung als Naturdenkmal nach § 28 Abs. 1,2 des Bundesnaturschutzgesetzes erfolgte wegen „der besonderen Schönheit des Baumes und stellvertretend für die Bäume, die den Bergsenkungen weichen müssen“.

Mitglieder des BUND, Kreisgruppe Bottrop, hatten feststellen müssen, dass die Stieleiche inzwischen gefällt worden ist. Nach vielen Presseberichten hat die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr reagiert, zuerst mit dem Einholen einer Stellungnahme des Verursacher, der RAG. In diesem Jahr wird laut Aussage des Grünflächenamtes im Landschaftsbeirat die RAG 1000 Euro an das Waldpädagogische Zentrum für ein Kinderprojekt zahlen. Auch wenn dieser Betrag recht gering ist (bis zu 50.000 Euro Strafe könnten folgen), können wir zu Recht sagen, dass unser Einsatz erfolgreich war. Ohne unser ständiges Nachhaken wäre dieser Verstoß stillschweigend unter dem Teppich gekehrt worden.


Sa., 24.10.

Zu Thema Boden veranstalteten wir außerdem eine Exkursion mit Thomas Kaba ab dem Parkplatz Lindhorststr. Sa.27.6. Besuch des Nachhaltigkeitstages in Münster mit der Überlegung, ähnliches in Bottrop durchzuführen.

Sa. 11.7.
Unser diesjähriges Sommerfest mit Grillen, Umweltsongs und gemütliches Diskutieren veranstalteten wir ab 16 Uhr im Biergarten der Gaststätte „Hot Bike“. Die Teilnahme war mit 20 BUND Mitgliedern und Sympathisanten des BUND sehr zufrieden stellend.

Sa. 18.07.
Unter dem Schlagwort „urban gardening“ wachsen in den Städten seit einigen Jahren gemeinschaftliche Gärten in Form von Hochbeeten, mobilen Kistenbeeten oder kleinen Äckern auf umfunktionierten Park- und Brachflächen. Im Kulturhof Bottrop entstanden mehrere Kistenbeete von verschiedenen Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen. Der BUND Bottrop hat auch eine Patenschaft übernommen. Nach mehreren Vorbesprechungen wurde der Garten eröffnet mit dem Kistenbau. In den nachfolgenden Monaten wurde unsere Kiste von mehreren Mitgliedern bepflanzt, gepflegt und natürlich gegossen.

Sa., 30.08.
Der BUND Bottrop fuhr zum Umweltfest der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) nach Recklinghausen

Sa., 26.09.

Beim Mitmachfest am OB Tischler am Stand des BUND BottropOB Tischler am Stand des BUND BottropKulturhof waren wir mit einem Infostand vertreten zum Thema: „Torffrei gärtnern“. In einem Flyer wiesen wir auf die Probleme der Moore hin. In einem Moor existieren viele seltene Tier- und Pflanzenarten, die nur hier leben können. Zwar bedecken Moore nur 2 % der Landfläche, speichern aber doppelt soviel Kohlenstoff wie alle Wälder unserer Erde. Noch dazu wächst ein Moor sehr langsam; für einen Meter braucht es 1000 Jahre. OB Tischler informierte sich an unserem Stand und versicherte dem BUND, dass das Grünflächenamt nur torffreie Blumenerde benutzt.

Mi. 09.12.
Im Büro des ZIB, Zentrum für Information und Beratung (ZIB) erläuterte Klaus Müller (Projektbüro Innovation City) dem BUND die Zwischenbilanz der „Innovation City“. Viele kritische Fragen blieben unbeantwortet, der grundlegende Zweifel an der positiven Ausstrahlung blieb vielen TeilnehmerInnen erhalten.

Weiterhin führten wir 8 BUND – Treffen in der Gaststätte „Alte Stuben“ sowie im „Spielraum“ durch. Der Spielraum wird seit dem Dezember 2015 als Flüchtlingsunterkunft genutzt, so dass wir ab 2016 wieder zu dem alten Treffpunkt wechseln mussten. Mi., 18.02., Mi. 15.4., Jahreshauptversammlung; Mi.11.3., Mi. 02.07., Mi. 12.08., Mi. 09.09. Mi. 21.10. und Mi. 11.11.2015

Außerdem wurde im Herbst eine Einwendung zum Landschaftsplan mit Kritik aus Umweltpolitischen Aspekten gestellt.