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NEIN zur  
 Massentier-   
          haltung!

Darum:
Biologische Erzeugnisse aus der Region kaufen.
Verbrauchertipp: Bauernhof  Große- Holtfort, Schäferweg11 (geht vom Heimersfeld/ Grafenwald ab) z.B. Milch zum Selberzapfen 1 l für 60 Cent

Der BUND Bottrop strebt für unsere Stadt eine Meldepflichtsverordnung zum Schutz der Katzen an. Dazu hat der BUND einen Antrag an den Landschaftsbeirat zwecks Weiterleitung an den Rat der Stadt Bottrop gestellt.  Wir fragen:
Warum gibt es diese Vwerordnung nicht längst? Andere Städte, z.B. Essen haben diese.

Diese Verordnung sollte enthalten

·                                 Kennzeichnung und Registrierung durch Microchip oder Ohrtätovierung

·                                 Maßnahmen gegenüber freilebenden Katzen – Kastrationspflicht-

·                                 Auslaufverbot für fortpflanzungsfähige Katzen

Begründung:
„Hauptgrund für den Erlass einer Katzenverordnung stellt der unkontrollierte Anstieg der Katzenpopulation dar. Die vom Menschen ausgesetzten Katzen erhöhen die Bestände von freilebenden Katzen. Da diese meist nicht kastriert sind, vermehren sie sich mit den nicht kastrierten Freigängerkatzen, sodass die Katzenpopulation insgesamt ansteigt.

Da freilebende Katzen meist nicht gefüttert werden, wird häufig die Meinung vertreten, dass das Jagdverhalten freilebender Katzen zu einer Gefährdung freilebender Tierarten führt.
Dabei handelt es sich vor allem um Kleinsäuger, insbesondere Singvögel, die aufgrund der hohen Populationsdichte der Katze in ihren Beständen dezimiert werden.
Daneben sollen Katzen Einfluss auf die Bestände der bodenbrütenden Wiesenvögel in der offenen Landschaft haben. Dass Katzen zur Dezimierung der Wiesenvogelpopulationen beitragen, ist wissenschaftlich jedoch nicht bewiesen.“ (Auszüge aus: Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachen Bachelorarbeit im Studiengang „Allgemeine Verwaltung“)
„Die Maßnahme soll eine Überpopulation verhindern und das Leid wildlebender Katzen oder Kater minimieren. Die von Tierschutzorganisationen aufgegriffenen Tiere leiden nahezu alle unter chronischen oder ansteckenden Krankheiten, schwer heilenden Verletzungen. Dazu gehören zum Beispiel Katzenschnupfen mit der Folge von Hornhautschädigungen bis hin zur Erblindung, Parasiten im Fell und insbesondere im Magen- /Darmtrakt mit der Folge von Durchfall, Hautpilzerkrankungen. Die Tiere sind häufig abgemagert und leiden extremen Hunger. Niedergelassene Tierärzte und der Amtstierarzt, der Tierschutzverein und die ehrenamtlich vor Ort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Katzenschutzbundes bestätigen diesen Zustand heimatloser Katzen. Art und Umfang der Leiden sind auf die insgesamt hohe Populationsdichte zurückzuführen. Anders als bei Wildtieren regelt sich die Populationsdichte nicht auf natürliche Weise, da es keine natürlichen Feinde im Stadtgebiet gibt. Wegen der hohen Vermehrungsrate und der fehlenden tierärztlichen Versorgung und Prävention durch Impfung und Entwurmung verbreiten sich die katzentypischen Krankheiten unaufhaltsam schnell.

Die derzeitigen Maßnahmen (Einfangen - Kastrieren – Freisetzen) reichen nicht aus, um die Katzenpopulationzu stabilisieren. Katzen sind sehr früh geschlechtsreif und werfen in der Regel zwei Mal jährlich bis zu sieben Welpen. Der Anteil der nicht kastrierten Katzen und Katern bei Fundtieren und eingefangenen Tieren ist entsprechend hoch. So wurden durch den Tierschutzverein innerhalb von drei Jahren 472 und vom Katzenschutzbund 161 Katzen kastriert.

Warum muss ich meine Katze kastrieren lassen?

Nichtkastrierte Freigängertiere nehmen zwangsläufig Kontakt mit freilebenden Katzen oder Katern auf und vermehren sich. Die Überpopulation freilebender Katzen geht daher überwiegend auf Katzenhalter zurück, deren Freigängerkatzen nicht kastriert oder auf andere Weise fortpflanzungsunfähig gemacht worden sind.
Die durch den Tierschutzverein und den Katzenschutzbund durchgeführten Maßnahmen, insbesondere das Einfangen und Kastrieren freilebender Katzen sowie eine tierärztliche Versorgung erkrankter Tiere, aber auch die betriebene Öffentlichkeitsarbeit konnten bisher keine Abhilfe schaffen. Die Populationen freilebender Katzen und das Leiden der Tiere steigen durch den Kontakt mit nichtkastrierten Freigängerkatzen immer weiter an. Kastrationen freilebender Katzen durch den Tierschutzverein und den Katzenschutzbund konnten keine nachhaltige Stabilisation des Katzenbestandes und den Gesundheitszustand der Tiere bewirken. Durch das Kastrationsgebot für Freigänger kann der beschriebene Kreislauf effektiv unterbrochen werden und dieKatzenpopulation wird langfristig kleiner.“ (Quelle: Stadt Essen, Häufig gestellte Fragen)